So siedeln Sie viele Nützlinge an

Fortsetzung

Wespen, Hornissen und Spinnen sind Tiere, vor denen viele Menschen eine gewisse Abneigung haben. Und das völlig zu Unrecht, denn ohne dieses Getier wäre - auch in Zusammenhang mit vielen Vögeln, Kröten, Maulwürfen und einiges andere, ist ein ökologisches Gleichgewicht in einem Naturgarten undenkbar. Sogenannte Schädlinge, allen voran Läuse, Nacktschnecken und auch Wühlmäuse würden ohne ihre Anwesenheit sehr schnell Oberhand gewinnen.

Da sich in einem Naturgarten jedoch alles selbst regelt - des Gärtners Geduld vorausgesetzt - müssen wir unbedingt die Ansiedlung unliebsamer Kleintiere zulassen. Und das ist gar nicht einmal so schwer. Ich habe zum Beispiel in einer Ecke locker alte Stämme und Balken aufgeschichtet, dieses mit Reisig, Gras und Erde abgedeckt und durch das Freilassen einer Eingangsöffnung Tieren wie den Igel den idealen Unterschlupf geschaffen. Aufgrund der Größe ist darin auch für andere Tiere Platz.

Weitere Möglichkeiten, Nützlinge anzusiedeln: Insektenhotels aufhängen oder hinstellen, passende Pflanzen ansiedeln, Hummelkästen, Einfluglöcher zwischen Schuppenbretter und offene Mauselöcher für die Wespen lassen, Nistkästen und Vogeltränken bereitstellen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn jeder nur seine Ideen in die Tag umsetzt. Und nicht vergessen: Auch Schmetterlinge sind in einem Naturgarten mehr als wichtig. Lassen Sie also einige für Schmetterlinge überlebenswichtige Pflanzen stehen. Für den Tagpfauenauge ist das die Brennessel.

 

Wespen sind überaus nützlich für den Garten
Wanzen und Marienkäfer
Selbst Holzböcke sind im naturnahen Garten zu finden
Igel räumen unter anderem die Nacktschnecken weg
Ein Insektenhotel wird gern angenommen, sogar diese Miniausgabe

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